Hauptsache, die Boys sind von der Straße weg… äh… *hüstel*…

Hier könnte der Vorwurf kommen, dass es doch scheußlich wäre, wenn sich welche wie Roboter bewegen würden usw. Ja, aber das ist doch mehr „Zeitgeist“ als manche Romane und Essays, die wieder einmal eine neue Generation kreieren usw.?! Mit Sicherheit ist es jedenfalls keine Projektion meines eigenen Empfindens, wenn ich vermute, dass etliche Zeitgenossen sich etliche Male in der Arbeitswoche wie Roboter vorkommen; außerdem finde ich diese „Stakkato-Tänze“ trotz allem elegant; ich würde sogar sagen „anmutig“, wenn ich nicht sicher wäre, dass dieses Wort komplett kompostig-dinosäuerlich ist. Was ich aber mit alldem sagen will – im nächstem Leben werde ich auf keinen Fall wieder Spießer! Außerdem finde ich bei beiden Videos die Musik sozusagen noch zusätzlich genialisch. Oder so ähnlich…

Die große Pflanze wird gelb…

… siehe zweites Foto, und das ist eine Strafe – ich soll nicht bloggen, ich soll überhaupt nicht zu schreiben versuchen, die Weltgeistin will den im Denken Scheintoten reanimieren usw…. Ja, ich habe sie nicht alle, aber das ist nichts Neues! Mit anderen Worten ist jede eigene Regung und erst recht die kleinste Probehandlung, die Schreiben ja auch immer darstellt, derart „verboten“, dass ich sofort Schuldgefühle bekomme und Strafe erwarte, und das Blöde ist, dass ich die Schuldgefühle auszustrahlen scheine und Leute immer wieder blöderweise anzunehmen scheinen, dass ich tatsächlich was verzapft hätte; in einer Zeit, in der nach einer Serie von Gewalttaten wieder nach engeren Bandagen für psychisch Beeinträchtigte gerufen wird, könnte das leicht ins Auge gehen; und wie immer nützt es mir gar nichts, dass ich so furchtbar schlau bin (was gar nicht im Widerspruch zu Beeinträchtigungen steht, denn die „klassische“ Intelligenz bringt nix ohne emotionale Intelligenz usw., womit ich mich nun wirklich auskenne). Außerdem ist das auch noch gar nichts, einer meiner Mitbewohner empfindet die geringste Anforderung des Alltags, wie z. B. ein paar Stühle abwischen, als Bedrohung und Angriff, und der ist weder psychotisch noch „behindert“…

Vermutlich zu viel Wasser, wie mir Leute sagten, von denen ich annehme, dass sie Ahnung von so was hätten, oder jedenfalls mehr Ahnung als ich (wozu allerdings zugegebenermaßen nicht allzu viel gehört, chch), und nun habe ich diese stachlige Pflanze aus dem Topf genommen, in dem sich das Wasser nämlich vermutlich gestaut hätte, wie besagte Wissende wussten (dauernd staut sich was in mir und um mich, sehr auffällig), und sie mit dem topfförmigen Erdklumpen eingegraben, und mal kieken, wie das morgen aussieht…

Mit fast 55 fange ich an, mich ein bisschen für kleine Dinge in meiner Umgebung verantwortlich zu fühlen; „Der Junge war schon immer etwas retardiert!“, wie Tante Paula gesagt hätte, wenn es sie gegeben hätte.

Bla.

… das Pendel geht wieder in die andere Richtung…

… einmal Popping zu schrillsten elektronischen Klängen, dann Volksmusik, wenn auch „verrockte“, dennoch nahe am Ursprung tönende; mir fällt wieder dieser irgendwo aufgelesene Schnipsel meiner Viertelbildung ein, nach dem das Litauische das am nächsten an der indogermanischen Ursprache befindliche Idiom wäre, und ich glaube nicht, mir was einzubilden, wenn ich sage, dass man das spürt, also hört; da kommt irgend was rüber, das geht tiefer rein…

Ich projiziere meine Unfähigkeit, Wurzeln zu schlagen…

blumenvormhaus2

… und zwar in diese bunten Ziergewächse, erworben gleich um die Ecke für ’n coolen Aktionspreis und eingepflanzt unten vorm Haus von mir mit dem humusbraunem Daumen (oder so ähnlich); was aber die Blumenkinder angeht (denn natürlich handelt es sich hier um nachholende Ich-Entwicklung, indem ich jetzt symbolisch den Abschluss als staatlich unerkannter Hippie anstrebe), so halte ich meine These nach wie vor für zutreffend, dass es denen eigentlich (d. h., wahrscheinlich eher im Unbewussten) um das einfach nur da sein dürfen ging, ohne Leistung usw., erst einmal jedenfalls, und damit sollten eben auch, scheint mir jedenfalls anmaßender Weise, diesbezügliche frühe Frustrationen wenn nicht repariert, so doch kompensiert werden; zudem wäre der eigentliche „seelische Gewinn“ des bedingungslosen Grundeinkommens in diesem Kontext zu finden…

Bla.

blumenvormhaus1

… „Die alten Männer tanzen nicht mehr“…

Beim Ansehen des zweiten Fil… – bei der Rezeption des zweiten audiovisuellen Kommunikates (geht doch!) netzte gar die eine oder andere silberne Zähre meine grambleichen Wangen; natürlich fällt Einem dazu sofort „Silly“  ein, „Die alten Männer tanzen nicht mehr/mit feuchten Augen sehen sie her…“; allein – das ist es nicht allein, ich komme darauf zurück; in besonders hohen und hehren Augenblicken deucht mich schier, dass die Anmerkung eines Sportlehrers (die ich heute sehr gut verstehe, weil der Mann sich bei meinen „Übungen“ nicht zu Unrecht des Öfteren mit einem Bein im Knast zu sehen schien), man hätte es mit Bewegungsidioten zu tun, nicht nur nicht zutreffend sein, sondern ganz vielleicht auf das Gegenteil verweisen könnte…

Zum wiederholtem Male getätigter Ersteintrag

Grandiose Headline – mein Entzücken ist wieder einmal völlig meinerseits! Niemand kann jedoch sagen (es wird auch kaum jemand sagen, weil es kaum jemanden interessiert, aber das ist mir wohl mehr Wurscht, als ich selbst gedacht hätte), dass ich es nicht versucht hätte mit dem Nicht-Schreiben, und natürlich ist mir klar, dass ich wieder Jemanden bestrafen will (die Eltern sind schuld, die alte Leier!), denn seitdem ich diesen wirklich guten Kurs für Leute begonnen habe, die quasi Diplom-Autoren werden wollen, schreibe ich gar nichts mehr, und das ist kindisch, albern, destruktiv usw., aber dem Klienten ist es nach wie vor nicht gelungen, zum Kern seines Seins vorzudringen usf. – Oder so ähnlich!

In der letzten Zeit mache ich aus Gründen, über die ich gar nicht nachdenken will (das kann ich ganz gut, gewisse Regionen des Gehirns abschalten, und ich habe es auch verbissen geübt), etliche Musikstückchen mit MAGIX MUSIC MAKER gebastelt, von denen ich einige in einigen guten Momenten ganz gut fand, und die werde ich ebenso „rein setzen“ wie die vielen Witze, Bonmots, Collagen und Flashchen, die ich schon mehrfach aus dem Netz genommen habe, weil – alles Haschen nach Wind usw.

Mal kieken, ob wer kiekt – häff fann!