Planvorsprung (Wende verpennt, höhöhö)

Anlässlich der übermorgigen 55. Wiederkehr meines leibhaftigen Erscheinens auf dem drittem Planeten des Systems wollte ich 55 Versuche der vorsätzlichen Geräuschstrukturierung bei YouTube upgeloadet haben (oder wie man da sagt, wenn man voll den Durchblick hat), und die habe ich nun zwar heute schon fertig, aber leider sind gerade einige der „alten“ Teile, die ich selbst am stärksten finde, nicht mehr zugänglich in der Weise, dass ich die Audio-Files in .swf-Files „versteckt“ habe, jedoch ist dergleichen nicht verwunderlich, sondern durchaus typisch, und trotzdem und erst recht – gut gemacht, Ronald! Dein Koske!

PS: Selbstverständlich halte ich mich jetzt, im Unbewusstem, für Mozart und erwarte den Nobelpreis für Klang – thx, Dr. Freudlos!

Die Deutung meiner „Vision“ vom 18. 08. aber scheint mir recht einfach…

Ich hätte gern alles planiert, alles eingeebnet, alles bis zum Horizont überschaubar „harmonisch“, alles bis zur leblos-geometrischen Regelmäßigkeit strukturiert usw.; hier zeigen sich wieder, wie ich in meiner maßlosen Arroganz glaube feststellen zu müssen, Langzeitwirkungen der Traumatisierungen von Insassen des XX. Jahrhunderts. Bla.

(… ich weiß, was Helmut Schmidt Leuten empfohlen hat, die Visionen haben, aber erstens war ich ja beim Arzt, und zweitens ist Herr Schmidt bereits im ewigem Bundestag…)

(… außerdem fällt mir eine der grandiosen Stories aus Lems „Sterntagebüchern“ ein, in der es auch um schier mathematisch exakte Optimierung menschlichen Lebens geht, was am Ende dazu führt, dass eine Übermaschine Scheiben herstellt, die in strikter Ordnung auf der Planetenoberfläche angeordnet werden; ich glaube, dieses groteske Geschehen wird in der 24. Reise des ehrenwerten Explorateurs Tichy beschrieben…)

Nach wiederholtem… äh… – RÜCKBAU meiner Blog-Häuser wiedergefunden…

… habe ich nun auch die Website einer hohen und höchsten Stätte des Wissens fürwahr; vorzüglich des Merkens würdig dünken Uns diesbezüglich dieser Hinweis sowohl als auch die Email-Adresse des Bürgerdienstes (ganz unten).

Inzwischen gibt es auch in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, eine Universität, die sich in gewissem Sinn und Ausmaß als Nachfolgerin der Königsberger Alma Mater ansieht (im Vollzug persönlichkeits- und störungsspezifischen Missverständnisses des Begriffs „alma mater“ habe ich des Öfteren an einer Latex-Brust aus dem Sortiment des Hauses Uhse gesaugt); hier eine historische Ansicht besagter Bildungsstätte (im nächstem Leben geht’s anders lang!!!):

albertina_alt

Und, wie gleichfalls mehrfach bemerkt (man wiederholt sich im Alter, wie gleichfalls mehrfach bemerkt), ist einer meiner Traumberufe Vorsteherin eines Mädchenpensionats, *hüstel*…

Zschocksches Stift

© Gemeinfreie Ursprungsdateien der geposteten Bilder: Albertina und Zschocksches Stift.

(… ich scheine Etliches richtig zu machen, aber immer am falschem Ort…)

Ein inneres Bild, das seit Monaten immer wieder ersteht (oder wie man da sagt; „ersteht“ hat etwas würdevoll Altbacken-Antikes), ist ein riesiges Gelände, vielleicht eine ganze Planetenoberfläche, auf der in millimetergenau gleichen Abständen, etwa 10 Meter, Bäume gepflanzt sind, in je einem dieser Ringe mit Mutterboden, wie sie an Stadtstraßen zu finden sind, und zwischen diesen „Baum-Beeten“ sind, ebenfalls mit geometrischer Regelmäßigkeit, Steinplatten verlegt; die Atmosphäre dieser Vision aber ist angenehm, heiter, entspannt, hoffnungsfroh, sommerlich-sonnig usw.

Was das jetzt soll, weiß ich auch nicht (und will ich auch gar nicht wissen), aber das wollte ich einmal aufschreiben (und hätte ich nun hiermit aufgeschrieben), um Speicherplatz auf meiner mentalen Festplatte frei zu machen.

Bla.

Manchmal habe auch ich so „Verbesserungsvorschläge“…

… da ertappe auch ich mich dabei, mich optimieren  zu wollen (und ich bin ein kranker Kacker aus der Unterschicht, es könnte sich also bei derartigen Anwandlungen um etwas handeln, was quasi in der Luft liegt); nochmal richtig durchstarten, was erreichen, etwa ein Unternehmen aufbauen, wirklich gute Klamotten ordern, vor allem körperliche Fitness anstreben; ich hätte ja dann die Kohle, bei allem Risiko, eine Stammzell-Transplantation machen zu lassen, die von der Kasse in diesem Stadium nicht übernommen wird; nebenbei bemerkt, ist es nicht nur bezeichnend, dass ich ständige Mattheit, Abgeschlagenheit usw. ganz selbstverständlich für Symptome der Depression gehalten habe, sondern, dass ich diese meine Psycho-Zweitdiagnose Depression ebenso selbstverständlich akzeptiert habe; immer öfter stelle ich mir die Frage, ob das, was da abgeht, wirklich rezidivierende mittelschwere Depressionen  sind oder nicht vielmehr angemessene Reaktionen auf dieses Leben

Warum widersprechen jede Menge Leute, wenn ich solche Selbsteinschätzungen wie „kranker Kacker aus der Unterschicht“  abgebe? – Diese Selbsteinschätzung ist zutreffend, sie beschreibt adäquat Realität!!! Und nur, wenn ich diese Einsicht zulassen kann (auch emotional, nicht nur rational, wovon ich weit entfernt bin), kann sich was ändern… Zefix!

Hier noch ein scheiß zynischer Witz vom Zynisten

Nicht mehr lange, dann wird man zugeführt, weil man „Ich hab‘ noch einen Koffer in Berlin“  geträllert hat…

„Das Leben der Anderen“…

… ist eben kein Stasifilm, sondern ein Beitrag zum Thema „Ausschluss von Wirklichkeit“, über das der Philosoph Wolfgang Welsch ausführlich geschrieben hat, vorgeführt am zugegebenermaßen extrem zugespitzten Beispiel Stasi… Und weil ich gerade dabei bin – „Einer flog über das Kuckucksnest“  ist kein Film über Klapsmühlen, sondern ein Beitrag darüber, was passieren kann, wenn die klassische Einheit von Ort, Zeit und Handlung (nach Aristoteles) zu Ghettomacke und Lagerkoller eskaliert (korrekt, damit kenne ich mich aus), vor allem deshalb, weil überhaupt keine supervidierend-korrigierende demokratische Kontrolle von außen mehr stattfindet; dies vorgeführt am zugegebenermaßen extrem zugespitztem Beispiel Irrenhaus

(… warum auch oder gerade im 21. Jahrhundert diese katastrophal mittelalterliche Terminologie, „Irrenhaus“  usw…. weil es zur Sache geht und um die Wurst, nämlich um das, was den Menschen zum Menschen macht, die psychische Dynamik… und – nur nicht dran rühren; alle die ganz frühen Verletzungen und Kränkungen kämen wieder hoch… bla…)

Ich komme gerade jetzt drauf, weil ich ganz leichte Befürchtungen habe, dass man  (wie originell, hatten wir noch nicht!) wieder ein bisschen Stasi und Kuckucksnest in mich hinein deutet; ich fege immer unten vorm Haus, und ich bin ja 2008 im Haus der ewigen Kindheit völlig ausgetickt; außerdem schreibe ich auch gerade wieder Berichte.