… eine subtile Behinderung…

Häufig Wahrnehmungen haben, von denen man zumindest ahnt, dass sie adäquat sein könnten (was sich dann auch sehr oft bestätigt; später, häufig zu spät), denen man aber doch nicht traut (was auch nach unzähligen Wiederholungen des Ablaufs nicht nachlässt), und unfähig sein, die irgendwie „nach außen zu bringen“ (vor allem in angemessener Form, so dass man gehört wird)…

Er sammelt Zitate (zum Besticken von Sofakissen)

Immer wieder dieses garstige Wort „Spießer“, auch in meinen Texten oder wie immer man diese Versuche schriftlicher Erörterungen nennen mag, aber was ist das, ein Spießer?

Grundsätzlich sind es auch hier, oder gerade hier, immer die Anderen… Das kennt jeder – jemand kommt in einen überfüllten Laden oder dgl. und seufzt etwas in der Art „Die Leute!“; er selbst sieht sich offenbar gar nicht als Leut, oder wie „Leute“ in der Einzahl heißt, der den Laden noch voller macht, das machen die Anderen; da steckt übrigens auch wieder die Mama dahinter; jeder in seiner Mutterblase, und es möchten gefälligst alle so ticken, wie man es aus dieser Sphäre gewohnt ist usw.

Spießer sind, so scheint mir, Menschen, die über nichts verfügen, das über das Säugetierische hinaus geht, das auf einer geistigen Ebene Entwicklung ermöglicht, die den Kontakt zu etwas über ihre Person hinaus Gehendem, für Andere Wichtigem und Nützlichem verloren oder nie besessen haben usw.

Schon in meiner Schulzeit hatte ich den Gedanken, den ich nie geäußert habe, dass Gorki mit seinem Roman „Die Mutter“  sich in gewissem Sinn und Ausmaß die Mutter „erschrieben“ haben könnte, die er nicht erleben durfte, und nun habe ich einmal bei Wikipedia „Gorki“ eingegeben, um bei einem Eintrag zu seinem Drama „Die Kleinbürger“  folgende Zitate aus diesem Stück zu finden…

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„Wir lernen Phantasie!“


 
Als wenn man einen Seidenschal um die Schultern legt, die Musi… hach…

Ja, das is‘ wieder die Mama; das weiß ich doch alles, aber was habe ich davon. Das 55jährige Kind sucht immer noch, und das hört wohl nie auf, nach der guten Mutter, oder überhaupt einer, ha ha, lustich, und damit nach der guten Kindheit…