Wie gesagt – vor dem eigenem Garagentor bohnern. Oder so ähnlich.

Unterdrückung der Kunst in der DaDaeR, insbesondere der Filmkunst, bla bla bla… Heute wird ein Filmemacher 77, dem Sesselfu… äh… administrativ-betriebswirtschaftliche Führungspersönlichkeiten dermaßen Striche durch die Rechnung gemacht haben, dass die ganze Filmgeschichte darunter leidet; man stelle sich „Harry Potter“  in seiner Regie vor, das wäre ein Jahrhundertkunstwerk geworden, nicht nur ein Mainstream-Blockbuster! Oder so ähnlich. Bla.

Was lernt uns das? – Stolz und froh zu sein, ein Spießer zu sein!  Alles Haschen nach Wind! Gott ist tot und ich habe auch dauernd diese Schwindelanfälle!

… auch wieder besser als das Original…

… finde ich, und man muss das doch mal aussprechen dürfen… Auch glaube ich, dass es voll gut gekommen wäre, wenn die Macher von GoT sich derartige Musiker am Ursprung  geholt hätten, aber vielleicht wollten sie genau das vermeiden, weil es zu dicht am Klischee gewesen wäre. Des Merkens in gewissem Sinn und Maß würdig erscheint mir zudem, dass ich solche Funde im Netz immer mache, wenn ich ein bisschen weg getreten  bin; meine besten Soundpics  sind für mich die, bei deren Hören ich einpenne, hihihi. Sie nannten in Trancy, und er holte einlullende Mama nach.

Und hier wieder das Kontrastprogramm zum vorhergehendem Video; es scheint, dass ich ein bisschen  ambivalent sein könnte, *hüstel*…

Wenn ich recht informiert bin, man hat auch im hohem Alter lichte Momente, hat dieses „Finger-Tanzen“ tatsächlich etwas mit dem altem Ägypten zu tun, aber ich bin mir nicht sicher.

Gleichfalls ganz im Ernst verstehe ich nicht, dass manche Leute etwas gegen voll digitale Musik haben, sie für leblos, mechanisch usw. halten, während andere sich wiederum über Musikanten mit historischen Instrumenten mokieren usw.

Wenn da drinnen  was klingt, das irgendwie raus  soll, ich kann mich nicht so ausdrücken, wir berichteten mehrfach, dann ist es doch Wurscht, ob man auf Töpfen und Hölzern kratzt und klopft oder mit in der Natur nicht vorkommenden Sounds verstohlen vor sich hin samplet. Oder so. Oder nicht? Bla.

In diesem Sinne – alles Haschen nach Wind!

(… ob Mr. Martin auch an die Berliner Mauer gedacht hat…)¹

Profis bringen jedes Jahr, oder alle paar Jahre, ein Album mit ein bis zwei Dutzend Titeln heraus, im Durchschnitt, etwa; ich könnte, und es geht nicht um künstlerischen Wert, der ohnehin höchst subjektiv empfunden scheint, jeden Tag ein Soundpic  erstellen – is‘ keine Arbeit! Arbeit ist… – aus dem Haus gehen, möglichst weit, dort mehr oder weniger engagiert einer mehr oder weniger geliebten Tätigkeit nachgehen, für deren Verrichtung man mehr oder weniger hinreichende Mengen gängiger Zahlungsmittel verabfolgt bekommt, und sich auf den Freitag, auf den Urlaub, auf die Rente freuen, anstatt etwas dafür zu tun, dass man mit positiver Spannung, mit hoffnungsfroher Erwartung usw., in der Lebenswelt leibhaftig erscheint, in der man einen großen Teil seiner Lebenszeit verbringt, nämlich in der Arbeitswelt, was weniger mit dem sachlichen Inhalt der Werktätigkeit zu tun haben könnte und mehr mit Psycho-Club, bla…

Arbeit ist… – sich jeden Tag aufs Neue an den Zustand des im Hier und Jetzt anwesend Seins heran mühen, in dem man sich als Kind ganz selbstverständlich zu befinden scheint. Daher könnten diese Schöpferqualen, bis zum Klischee abgenutzt und bis zur Karikatur zugespitzt dargestellt, der Künstler tobt mit wirrem Haar und irrem Blick aus seiner kargen Klause und dgl., Versuche sein, alles abzustreifen, was durch Tradition, Erziehung, Konditionierung usw. aufgeprägt wurde, um, schon wieder Klischee, zum Ursprung vorzudringen usf. – So was in der Art. Bla.

PS: Der heutige besonders herb-aromatische Klugschiss mit dieser feinen Note von Ost-Kompost im Abgang wurde Ihnen, nun schon zur Tradition geworden, präsentiert von Herrn K. aus der 5.Etage. Willa wieda die Welt retten, höhöhö.

¹ Da ich häufig missverstanden zu werden scheine, was mit mir zu tun haben könnte, hier die Anmerkung, dass ich Martin für einen grandiosen Autoren halte… falls das Jemanden interessiert