Der einzige Schreibblock, den ich „lustig“ fand

Kurz nach der Wahl des Herrn Trump habe ich irgendwo in den Medien, oder wie man da sagt, die Meldung gefunden, dass nach der Inauguration, oder wie man da sagt, des Herrn Trump Stephen King einen Schreibblock bekommen hätte, oder erlitten, oder wie man da sagt, und da habe ich den ganzen Tag lang drüber gelacht; sorry, die fanatische Bosheit des Spießers, Dr. Karl Marx; King aber wird heute 70, es ist der Oberhammer, wie die Zeit vergeht, bla…

Ansonsten – am Sonntag in drei Monaten ist Weihnachten, und Mutti  macht es, war ja klar nach dem makaber heftigem Aktivismus deutschsprachiger Agierender im XX. Jahrhundert. Dreimal im Zeitraum eines Menschenlebens sind nicht nur ökonomische und politische System zusammen gebrochen, sondern auch oder gerade Systeme von Mustern der Weltwahrnehmung, und zweimal geschah das auf bisher nicht erlebte krasse Weise und ging ganz tief rein, mehr als etwa der Dreißigjährige Krieg usw., und nun möchte und bekommt man  Kontinuität, oder etwas dergleichen. Merkwürdig erscheint mir, dass mir solches als Absolvent der DaDaeR, Prädikat „Ungenügend“, verdammt bekannt vorkommt; aber das ist alles wieder unzulässige, weil schrecklich vereinfachende Psychologisierung, weshalb ich hier abbr

Sex sells! Boah. Krass! (… usw…)


Ein Schillern im Baume (auch dieses Bild hat nichts mit dem Text zu tun)…

Mit einiger Sicherheit durch die Benutzung des Wortes „Warmer“  in der Überschrift, und zwar im Zusammenhang mit dem diese Überschrift Niederschreibenden, ist die Zahl meiner Besucher, d. h. der meines Blogs, am betreffendem Tag auf das Dreifache der durchschnittlichen Zahl hierher klickender User gestiegen, was den Eindruck verstärken könnte, dass manche meiner Sachen gelesen zu werden scheinen.

Da mein Entzücken darüber völlig meinerseits ist, hier als Ansatz zu kundenfreundlichem Denken der Hinweis, dass ich in meinem Blog-Haus umgeräumt habe. Von den Links rechts fällt Textouris-Tic  weg, weil meine Stories eh‘ alle autobiografisch sind, bis auf eine Ausnahme auch die dort versammelt gewesenen, weswegen die dort verlinkt gewesenen Beiträge einschließlich der Ausnahme jetzt unter Au-Tor unter dem Header-Bild zu erreichen sind. Tandaradei!

Zudem ist ein neuer Text hinzukommen, hier; man beachte nicht nur, dass ein erfolgreicher Autor einmal gesagt hat, dass der erste Entwurf meist Mist wäre, sondern vor allem, dass der Mann recht hat. Falls das jemanden interessiert, hier noch der Hinweis, dass ich ohnehin an allen Texten immer einmal wieder herum werkele.

In diesem Sinne – ein Prosit der Bedeutungslosigkeit!

Oder so ähnlich… Bla.

Wie der Pflanzer, so die Pflanze (oder so ähnlich)…

Im vorigem Sommer habe ich die Tütchen mit den Blumensamen, deren Inhalt ich auf den Grasstücken vor dem Haus verteilt habe, zwischen diesen Stücken „ausgeschüttelt“, wo die, siehe Bild, Betonsegmente verlegt sind (was tut man nicht alles im Alter, um lokal verankert zu sein, oder so ähnlich; ganz tief drin weiß ich ja, dass ich in diesem Leben nicht mehr nach Hause finde, aber es gibt Schlimmeres), und jetzt… – siehe Bild… Die Natur ist cool! Ich meine ja nur. Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!

Planvorsprung (… genau – Wende verpennt…)


Der Duft lässt sich nicht hochladen (noch nicht, aber das kommt, ganz sicher)

Ganz ernst hatte ich es nicht gemeint, aber ich hatte mir als kleines Zwischenziel vorgenommen (sozusagen im Vorbewusstem, Alta), bis zum 2016. Geburtstag dieses Herren aus Nazareth 100 Stückchen aus nicht völlig ungeschickt gruppierten Tonschnipseln bei YouTube hochzuladen, und nun habe ich eben festgestellt (Zufall, kein Schmarren), dass es bereits 101 Beiträge sind; zwar halte ich das, was ich da produziere, für ziemlichen Trash (es gibt Stellen, bei deren Hören ich denke, dass ich nicht völlig talentfrei wäre, was strukturierte Geräusche angeht, aber das behalte ich natürlich für mich), aber – immerhin… Opa hat Ressourcen, ha!

PS: Nicht, dass ich den Jahresendschmuck  gefertigt hätte, vielmehr hier wieder die Marginalpersonen-Begleitungsbeauftragte zugange war, die für dergleichen zwei Händchen hat. Oder so ähnlich. Bla.

Schon die dritte wohnheimliche Abberufung

derdritteabgang

Am Freitagabend und in der Nacht zu Samstag bin ich völlig abgestürzt, und ich habe mich gefragt, und nicht nur mich, ob das etwas mit Personen in meiner unmittelbaren Umgebung zu tun haben könnte; heute früh habe ich nun erfahren, dass am Samstagmorgen ein Mitbewohner aus einer der unteren Etagen in die ewige Großgruppe abberufen wurde; eines der Originale, von denen es in diesem Hause mehrere gibt und von denen ich geglaubt hatte, es gäbe sie nur noch in der Literatur, etwa bei Hesse usw.; ein zerzaustes brummiges Wesen, das schon über siebzig war, was ich auch nicht geglaubt hätte.

Noch vor wenigen Wochen aber hatte es den Anschein, als käme der Mann aus seiner Versenkung, wäre mehr da, zaghaft aus seiner Eigen- und Innenweltblase heraus tretend, in der er schon seit vielen Jahre durch den Bereich schlurfte, über den man sich geeinigt hat, dass er die so genannte Realität wäre; sogar seine Augen wurden klarer, und ohne Zufuhr illuminierender Substanzen, und man fühlte sich wahrgenommen von ihnen, so dass ich schon etwas gedacht habe wie, dass eben doch noch Zeichen und Wunder geschehen würden und dass jeder wiederbelebt werden könnte, aber es war nur ein letztes Aufwallen der Lebensenergie, verdammte Scheiße…

R. I. P., lustiges kleines Männchen, immer mit zu bunten Stricken verwurstelten Krawatten um den schlecht gewaschenen Hals!

© Die Ursprungsdatei des Bildes ist gemeinfrei.