Was ich mir so einverleibe gegen mein humanontogenetisches Elend

War sie gemeint? Hallo, Weltgeistin? Offenbar habe ich seit meinem persönlichem Wendepunkt vor 31 Jahren bereits Schuldgefühle, wenn ich eine Frau auch nur sympathisch finde, worüber ich in der Fachliteratur nichts gefunden habe; auch hat sich mein Eindruck verstärkt, dass man ohne Hut oder Mütze kein Künstler ist, aber das natürlich wieder am Rande und nebenbei. – Das war der Traum zum Sonntag, meine zahlreichen Nichtleser; seit langem war dieser Effekt nicht so ausgeprägt, dass meine von wo auch immer gesendeten Träume tausendmal bunter und „echter“ sind als alles, oder jedenfalls fast alles, was ich bisher in dem Bereich erlebt habe, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre. Zwei Frauen fahren auf dem Fahrrad an mir vorbei, in Dirndln oder jedenfalls in bajuwarischer Stammestracht, wenn ich mich recht entsinne, und da ich im Traum witzig und originell bin, ist eine von Beiden die Bassistin der Landshapes, und sie sagt: „Finger weg!“

Jedenfalls finde ich dergleichen voll lustich, ejh, falls das Jemanden interessiert, und ich ziehe mir jetzt regelmäßig ein paar solche Teile rein; ist ja besser, als etwa im „Hirsch“ oder im „Schwan“ abzuhängen, hihi; ich hatte bereits an anderer Stelle geflissentlich eingeflochten, dass ich allein deshalb kein Kabarett mache, weil das Fach der komischen Alten überall besetzt ist.

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In der Nacht zum 05.09. aber wurde mir geträumt, dass ich eine Neubauwohnung zugewiesen bekommen hätte; symbolische Wunscherfüllung für von Störungen des schizoformen Spektrums Betroffene, gewiss, aber die Atmosphäre war sehr realitätsnah, weil das alte Kind Ron in der Wohnung extrem fremdelte. Zudem wurde die Wohnung von Wassermassen überflutet, deren Ursprung unklar bleibt, und derartige Wassereinbrüche können Hinweise des dreimal vermaledeiten Unbewussten auf drohende psychotische Episoden sein. Ich versuche, mit einem großem Straßenbesen das bis kurz unter meine Knie stehende Wasser aus der Wohnung zu kehren, wobei ich feststelle, dass die Wohnung über einen sehr großen Balkon verfügt, von dem aus ich auf eine große Baustelle sehe, die allerdings atmosphärisch eher hoffnungsfroh wirkt.

So vergehen die Nächte, die auf Erden mir gegeben sind, und Opa musste einfach wieder petzen…

Bla.

… und dass ich nicht auf den 11.09. eingegangen bin, war Absicht…

Dr. Gundermann zum Thema „Wahlen“ (gilt immer)

„Der Klient R. K. sieht sich neuerlich, im Unbewussten, als Euro-Kanzlerin und wünscht Deutschland mit Hypnose zu heilen!“ – Dank an Dr. Freudlos für diese neuerlich erhellende Verbalisierung emotionalen Inhalts!

Schon vor Monaten habe ich etwas zu meinem Thema  gefunden, das mich, ohne Ironie usw., erst einmal sprachlos machte (bekanntlich, Ironie-Modus an, ein sehr seltener Zustand bei mir), und zu dem ich wahrscheinlich noch was sagen werde; ein interessanter Zufall war, oder eben „Zufall“, dass ich ohnehin gerade auf Dytto aufmerksam geworden war, weil ich sie, Popping John und Nonstop für die Besten der Besten  halte, wie es in, gnihi, „Men in Black“  heißt; nein, ich bin kein Stalker (sie ist ja nicht rothaarig usw., und was ich hier mit „usw.“  meine, weiß ich selbst nicht, aber das hat so was Lässig-Literarisches,*hüstel*).

So weit wieder das Wort zum Sonntag aus der Unterschicht…

Die künstlerische Installation besteht in der Abwesenheit des Künstlers

War ja klar! Musste ja kommen! Die Göttin des Traumes (Gott ist tot – es lebe die Göttin!) gewährt mir ein öffentliches Konzert, als Akt symbolischer Wunscherfüllung, einem Nottherapeutikum bei von Störungen des schizoformen Spektrums Betroffenen, damit ich meine Sampleleien einen breiterem Publikum vorstellen kann als nur meinen vier Followern bei YouTube, von denen ich nur drei kenne.

Natürlich bestehe ich die Prüfung nicht; ja, ich gehe erst gar nicht hin. Es sind wirklich sehr realistische Klarträume, die mir seit über dreißig Jahren von wo auch immer gesendet werden, denn so kennen alle den Herrn Koske; der geht nicht auf sein eigenes Konzert und wundert sich trotzdem, dass kein Publikum erscheint. Ich habe das Gefühl, ein Hochstapler zu sein, denke, auch im Traum, denn das denke ich auch im Wachen oft, dass mein Gesample längst noch nicht in der Phase wäre, in der man etwas vorzeigen könnte usw.; die alte Leier, der Typ ist unrockbar.

Wichtiger ist, dass die Atmosphäre nicht das Bedrohliche, von unguter Spannung Geladene usw. hat wie meist in meinen Prüfungsträumen. Das Theater, in dem ich auftreten soll, „hat“, in dieser für Träume typischen Art, etwas vom FriwoThe in E-Stadt, auf dessen Bühne ich tatsächlich schon gestanden bin; einmal hat unsere Klasse mit einem von mir auf dem letzten Drücker geschriebenem Sketch den ersten Platz im stadtweitem Schulvergleich gewonnen, hoho.

Heute ist im Traum wieder Gymnasium-Tag, d. h., es wird versucht, mich in eine Gruppe zu integrieren, in die ich vom emotionalem Alter her passen würde; ich vermute, dass ich für den Rest meines Lebens auf der Schwelle vom Elternhaus nach draußen festgeklemmt bleibe, aber auch das habe nicht nur ich hergestellt, und es gibt Schlimmeres, trallala. Die Atmosphäre bleibt freundlich, und das ist echt neu im Parallel-Universum der Träume oder zumindest äußerst selten, und ich gehe dann doch noch in das Haus, in dem ich auftreten sollte, und dort sitzen drei oder vier etwa achtzehnjährige Mädchen, aber es ist keine rothaarige dabei, und malen abstrakte Bilder auf riesige Papierbögen, DIN A 1 oder dgl. Sie sticheln zwar ein bisschen, als der auftreten sollende Künstler zu spät erscheint, aber das bleibt milde-freundschaftlich; etwa in dieser Tonlage hat die Arbeiterprinzessin meiner Abiturklasse mich immer „Ronaldini“  genannt.

Dann wechselt die Szene, eine Schulklasse, elfte oder zwölfte, steht in einer Reihe rechts neben mir, während der in der Gruppenrolle des Sprechers oder Entertainers agierende Schüler vor dem Eingang eines Hauses gegenüber steht. Es geht um Pferdewetten (?) und es findet dieses Geplänkel statt, das ich aus den Schulhofpausen an der Penne kenne, in denen die Jungs im Kreis standen und sich Wortgruppen zuspielten wie Bälle und ich kein Wort verstand, obwohl die deutsch sprachen, und das fand ich krasser, als wenn ich Klassenkeile  bekommen hätte, per Asperger ad Asterix usw.

Im Traum kommt es auch zu ein paar Wortwechseln, man kann nicht wirklich von Kommunikation sprechen, weil viele meiner Einlassungen nicht beachtet werden; nicht bestanden, aber ein paar Mal gehen zwei, drei Sätze hin und her zwischen den Schülern und mir.

Ich bin gespannt, ob ich in diesem Leben einmal bestehen werde im Traum, um dementsprechend in dem Bereich zu landen, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre; wer immer sich das ausgedacht hat, es ist genial, ich wiederhole das bewusst.

Die alte Leier

Heute Nacht nun war die Weltgeistin wieder in Bestform; ich glaube, die Intensität dieser Träume, bzw. eben „Träume“, hat etwas mit der Intensität meiner Bemühungen im so genanntem Wachzustand zu tun, denn die war gestern, siehe oben, sehr hoch.

Wieder bin in ich in Hütte; Ankommen, Landen, nach Hause kommen; das ist eindeutig, zur Deutung dieses Phänomens braucht man keine Ausbildung bei Dr. Anna Lyse; aber dieses Mal bin ich (ich glaube sogar, zum erstem Mal), in der Magistrale, und die ist sehr belebt, ohne dass das, wie üblich, bedrohlich wirkt; zunächst jedenfalls, denn kurz vor dem Möbelkaufhaus laufen etwa ein Dutzend Jugendliche an mir vorbei, und einer ruft „Hach, ich bin ein Jüngling!“

Bemerkenswert ist, und das fällt mir schon im Traum auf, dass ich das zunächst nicht auf mich beziehe; ich bin aber gemeint. Natürlich ist das mit dem „Opa Ron“  ein mindestens seltsamer Versuch paradoxer Intervention, denn in Wahrheit bin ich seelisch nach wie vor auf der Schwelle vom Elternhaus nach draußen eingeklemmt, was ganz klar, ich wiederhole mich auch hier, nicht nur histrionische, sondern auch historische Ursachen hat.*

In den letzten Tagen habe ich bei YouTube Videos über Nahtoderlebnisse gesehen; ich will gar nicht darüber nachdenken, warum auf die rechts in meinem Account in der „Empfehlungsliste“ verwiesen wurde; Big Sister is watching me, yeah! Mir ist aufgefallen, dass die von derartigen Erlebnissen Beichtenden**, die ich schon lange nicht mehr für Spinner oder dergleichen halte, ihre Erlebnisse ähnlich zu charakterisieren versuchen wie ich meine Träume bzw. „Träume“; kurz gesagt, ließe sich das Erlebte sehr schwer oder gar nicht in Worte fassen, und auf dieses Phänomen ist C. G. Jung ausführlich eingegangen (bei welcher Gelegenheit ich mir vornehme, immer einmal wieder, har har, das Rote Buch zu lesen, und aber auch oder sogar zuerst Jungs Austausch mit Pauli; es klingt wieder größenwahnsinnig, was ich immerhin bemerke und was allerdings in meinem Fall sowohl persönlichkeits- als auch störungsspezifisch sein dürfte, *hüstel*, aber ich ahne Einiges von dem, was da ausgeführt sein könnte).

Ich wünschte, ich könnte dieses „Grundempfinden“ in Worten vermitteln! Das Erleben in diesen Träumen ist weitaus intensiver, farbiger, leuchtkräftiger, wie auch immer, siehe eben oben, als alle Erlebnisse in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre.

Dann wieder eine der üblichen „Prüfungen“; ich soll irgend etwas, die Details habe ich vergessen, in einem Laden abgeben oder umtauschen, aber ich komme zu spät, der Laden ist geschlossen; nicht bestanden, wie üblich.

Ein kleines witziges Detail ist, dass einige Straßen in Eisenhüttenstadt „zusammengeschlossen“ werden, um eine Art futuristische Hochgeschwindigkeitstrasse zu errichten, was mich schon im Traum erheitert, aber leider auch wieder mit einer Prüfung verbunden ist, an die ich mich nicht genau erinnern kann und die ich, natürlich, nicht bestehe…

So vergehen die Nächte, die auf Erden mir gegeben sind, oder so ähnlich – frohes Fest!

PPS: Als ich diesen Text im Editor von WordPress zu bearbeiten begann, um ihn zu veröffentlichen, ist das Betriebssystem abgestürzt, zum Glück habe ich des Öfteren zwischengespeichert, denn erstens sind mir solche „Zufälle“ in den letzten Jahrzehnten etliche hunderte Male zu oft widerfahren, als dass ich sie noch als Zufälle ansehen könnte, und zweitens aber hat Jung über eben solche Vorkommnisse berichtet; von einem habe ich schon mehrfach gelesen. – Warum schreibe ich das jetzt auf; mir kann offensichtlich niemand aus diesem Budenzauber heraus helfen, schon gar nicht irgendwelche Absolventen des Studienganges Angewandte Sozialmathematik und Humanstatistik (volkstümlich „Psychologie“)?
PPS: Und eben, etwa um 13.10 Uhr (ich bin heftig am Korrigieren), war der ganze Blog weg (was noch nie passiert ist; es kam eine Fehlermeldung des Inhalts, dass die Website nicht funktionieren würde). Ich halte auch das nicht für einen Zufall – und dieses Empfinden ist auf biochemische Störungen in den Synapsen zurückzuführen, *hüstel*…

** Wie erst ca. 222 Mal angemerkt (man ist stolz auf seine Achtel-Bildung, man gönnt sich ja sonst nichts), sagt man nicht mehr „hysterisch“, sondern „histrionisch“. Tandaradei!
** 15.25 Uhr: Das ist ein ganz toller Verschreiber, den lasse ich stehen; Freud Euch des Lebens – es lebe die Libido (und alle schunkeln mit)!

Traumhafte Antwort auf mein letztes Posting

Ich bin in einem sehr großem Raum, der mich an einen Raum in dem Bereich erinnert, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, aber mir fällt weder im Traum noch auch jetzt im Wachen ein, welcher Raum gemeint ist. Er ist sehr weitläufig und halb im Souterrain; es könnte eine Hobbit-Höhle „enthalten“ sein, worauf auch viele rustikale Einrichtungsgegenstände deuten, die aus massivem Holz zu sein scheinen. Ein Zug oder eine Kompanie Infanteristen stürmt das Gelände und auch das riesige Blockhaus, wobei die Einheiten mich überhaupt nicht beachten; es passiert das, was in solchen Träumen häufig, wenn nicht immer geschieht, indem ich Kontakt aufzunehmen versuche nicht aus einem Bedürfnis nach Kontakt, sondern weil ich glaube, dass man das so macht, und leider keinen Erfolg habe in der Weise, dass ich wie unsichtbar und unhörbar agiere.

Ich brülle, und komme mir dabei eben selbst dämlich vor, weil ich nicht weiß, ob man das so macht, ob der Kommandeur in der Nähe wäre oder wenigstens ein Offizier; die Szene löst sich in unwohl bekannter Weise auf, da ich die Prüfung nicht bestehe, d. h., mich gewissermaßen nicht an den Text einer Art Drehbuch halte, das außer mir alle zu kennen scheinen, ja, dessen Kenntnis selbstverständlich zu sein scheint. Zudem erscheint es mir schon im Traum grotesk, dass ich überprüfe, welche Maschinenpistolen die Einheiten benutzen; ich prüfe, ob eine AK 47 dabei ist, aber das ist nicht der Fall.

Dann bin ich, wieder einmal, „nach Hause kommen, landen“, in und vor dem Hausaufgang in der Robert-Koch-Straße in Hütte, in dem ich etwa von 1970 bis zum feldgrau dämmerndem Morgen des 04.11.1980 lebte, und ich fummele und knutsche mit einem rothaarigem Mädchen, das ich gleichfalls weder im Traum noch in der Realität erkenne; nicht nur in dem Aufgang, sondern im ganzem Wohnblock gab es keinen solchen Rotschopf, leider, sorry. Es fühlt sich sehr gut an, ich habe auch schon eine Hand in ihrem Höschen, aber dann „kippt“ auch hier die Situation; das Mädchen lässt irgend etwas fallen, und während ich mich danach bücke, liegt dieses Etwas (ich weiß nicht genau, um was es sich handelt) zwischen den Beinen zweier anderer Mädchen; sozusagen plötzlich, denn bis zu diesem Moment waren die Mädchen noch nicht da. Sie stehen nur einen Schritt entfernt, und das ist deshalb merkwürdig, weil ich in der so genannten Realität nie mit einem Mädchen knutschen würde, wenn zwei andere eine Armlänge entfernt stehen; Spießer durch und durch.

Während ich den verlorenen Gegenstand suche, scheint mir sicher, dass die Prüfung in der Wahl zwischen dem sehr schönem rothaarigem Mädchen und einem der beiden plötzlich erschienen Mädchen bestehen könnte, das zwar nicht annähernd so attraktiv ist wie die Rothaarige, aber eine geistreiche Bemerkung macht, über die alle lachen müssen. Meine Verunsicherung, ob ich mich richtig verhalte, führt zur üblichen Auflösung der Szene; die Luft ist raus

Dann kommt ein Wiederholungstraum; wieder bin ich in diesem hölzern hobbithöhlenähnlichen Raum, wieder wird der Raum gestürmt, und dieses Mal stößt nicht nur ein Soldat eine MPi Kalaschnikow durch ein Fenster, sondern feuert eine Salve in den Raum, allerdings gewissermaßen als Warnschuss, indem er absichtlich an mir vorbei schießt. An mehr kann ich mich nicht erinnern, nur an die Tatsache, dass ich die Prüfung voll vermassele…

So vergehen die Tage, die auf Erden mir gegeben sind, bzw. die Nächte, so geht das seit 30 Jahren (eben kam wieder per Mental-Funk ‚Huhu?!‘; wer immer da zugange ist, der Scheiß hat was Genialisches), und es ändert sich aber nichts mehr, ich bin unrockbar, aber es gibt Schlimmeres…

Bla.

Auch heute ist es dem Klienten nicht gelungen, zum Kern seines Seins vorzudringen

Heute Nacht aber wurde mir geträumt, dass ich im Waschbecken etwa walnussgroße Kugeln des vornehmlich per rückwärtiger Darmaustrittsöffnung ausgeschiedenen Stoffwechselproduktes gewaschen hätte; das ist nun eine ganz alte Übung und eine der leichtesten; Scheiße im Traum steht meist freudvoll für Kies, Peseten, Pinkepinke, Kohle, Moos, Moneten, Schotter, Tacken, Marie, Steine, Mäuse, Zaster, Zunder, Knete, Kröten, Pulver, Lappen, Piepen, Koks, Taler, Pekunien… Und so!

Was das im Weiterem bedeuten sollte, weiß ich nicht und will ich auch gar nicht wissen. Aber es handelt sich auch wieder um symbolische Wunscherfüllung; ich hatte ja erst vor paar Tagen schriftlich geklagt, selbst und gerade für die richtig wichtigen Sachen im Leben nicht über ausreichende Mengen im allgemeinen Gebrauch befindlicher Zahlungsmittel zu verfügen.

Zudem war heute wieder Budenzauber-Stau; vorsichtshalber bin ich eine halbe Stunde gejoggt, gaaanz langsam; meine Güte, bin ich aus der Übung; du liebes bisschen, bin ich träge und schwer geworden…

Dicht daneben ist auch vorbei

Heute Nacht wurde mir wieder, ich muss einfach petzen, sorry, wild und durcheinander eine „Prüfung“ nach der anderen geträumt, eine „Sprungmarke“ nach der anderen präsentiert usw., und wie gesagt, geht das seit 30 Jahren, man gewöhnt sich an alles, und ich frage mich immer öfter, ob ich noch checke, wer da was wie und warum macht, bevor dieser knochige Geselle mit dem historischem Handerntegerät für Gras und Getreide an meinem letztem Lotterbette lauernd kauert; korrekt, eine meiner Lieblingsformulierungen, ich kann sie mir nicht verkneifen; vergib mir, herbe Dame Welt.

Es kam da was, und das war eine der klarsten Traumsequenzen überhaupt, mit „Strobel“  oder „Strobl“; ich habe den Namen irgendwo gelesen, recht deutlich, wie gesagt; ich kenne aber in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, niemandem mit diesem Namen.

Nun war ich heute bei Frau Doktor; Milz bisschen größer, Leukozyten-Dingens sogar bisschen besser geworden, insgesamt Blut vorhanden; das mit der Leukämie ist natürlich Unfug, ich habe einfach blaues Blut; wie mehrfach bemerkt, bin ich eigentlich aus hohem Hause und in der Wiege vertauscht worden.

Danach aber habe ich, weil ich gerade so schön in Schwung war und die üblichen kindisch kindlichen Verlassenheits- und Depersonalisationsgefühle auszubleiben schienen, einige Erledigungen erledigt, ganz allein in der großen Welt da draußen, Wahnsinn. Unter anderem habe ich einen ehemaligen wohnheimlichen Mitbewohner besucht, der am selben Tag wie ich gekommen ist, im Dezember eine Wohnung bekommt und zwischendurch in einer WG einer der vielen Trägervereine in M wohnt; wie so oft ein „normales“ Haus, in dem in einigen Wohnungen die Zimmer vermietet werden; allerdings sieht die Gegend erfreulich x-bergig aus, yeah. Ich habe das Haus gefunden, nach einigem umher Irren, wie sollte es anders sein, und zunächst habe ich den Namen des Gesuchten nicht am Klingelschild gefunden, dafür aber zweimal „Strobl“  oder „Strobel“, und natürlich ist mir hinterher eingefallen, Trepverter, dass ich den fatalen Fakt hätte fotografisch ablichten sollen.

Es gibt keine Erklärung, es gibt in der Tat Dinge zwischen Penis und Vagina, von denen sich unsere Spermien nichts träumen lassen, frei nach Shakespeare; das ist dieser englische Getränkegroßhändler, Shakes and Beers, Ihr wisst schon; auf zur nächsten Runde…

Das war aber dieses Mal ganz dicht, fast hätte es geklappt und die Kongruenz von Traumbild und Bild in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, wäre eingetreten, aber wie lange dauert das denn nun noch? Liebe Weltgeistin, oder wer oder was auch immer, synchronisiere bitte die Schwingungen, oder was auch immer, und lass mich endlich ankommen und landen! Amen! Opa is‘ müde…

Wenn man wütend wird…

… wird die Feldstruktur erschüttert und neu geordnet, das hält aber nicht lange vor, d. h., wenn man Veränderung anstrebt, muss man die unmittelbar nach dem Ausbruch des heiligen Zorns des Lebendigen angehen, sonst reorganisieren sich die alten Muster. Wahrscheinlich würden Etliche das als Eso-Pampe abtun, aber ich beschreibe einfach meine Erfahrung.

Ich hoffe jedes Mal, dass ich zum letztem Mal ausgetickt bin, aber leider scheint es mir in diesen Augenblicken, dass die Diagnose „Emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderline-Typus“  doch zutreffen könnte, die ich arroganter Weise immer wieder anzweifele, die mir aber ein damaliger Oberarzt und heutiger Chefarzt gestellt hat, und wenn der Doktor das sagt, *hüstel*. Mir scheint schizotypische Persönlichkeitsstörung zutreffend, und ich glaube, dass diese Diagnose jeder bestätigen müsste, der mich kennt und auch nur die einschlägigen Beiträge bei Tante Wiki gelesen hat, falls mich jemand kennt und sich nicht nur alle an mich gewöhnt haben; aber das am Rande und nebenbei und noch umrandender die Anmerkung, dass mein Vater immer wieder erzählt hat, dass mein Großvater, den ich gar nicht kenne, immer wieder von Jähzorn gebeutelt worden wäre. Was’n das?

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Meine Erste 2016…

Ich laufe herum wie Falschgeld. Die Formulierung passt dieses Mal besonders gut, weil ich eigentlich meine Münzsammlung in einer innerstädtischen Filiale der Postbank abgeben wollte. Ich bin in der Filiale gar nicht angekommen… Heute hätte ich in Berlin eine Wohnung besichtigen können, und zwar nicht irgendwo, sondern in der Wohnmaschine, dem Corbusier-Haus, ha! Aus Gründen, die ich vergessen habe, bin ich mit etwa 15 in der Stadtbibliothek in Hütte  an einen Prachtband über Le Corbusier gekommen und habe, was für ein Wortspiel, Bauklötze gestaunt; ich habe das zwar für mich behalten, immerhin, aber durchaus etwas gedacht wie, dass der faulende Kapitalismus  prächtige Sumpfblüten treiben würde; mit anderen Worten war auch ich schon immer im Widerstand, *hüstel*.

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Mittlerweile versuchen sich immer mehr Züchter am
Gemeinem Sockenstrauch (frutex sapiens Käsefuß)

Wieder einmal habe ich mich mit dem Mut der Verzweiflung auf eine Wohnungsanzeige im Net gemeldet, und war überzeugt, dass der Makler sich wahrscheinlich veräppelt vorkommen würde, weil ich offen gelegt hatte, dass ich wohnheimlich benotunterkunftet wäre, erst einmal voll krass hartzen müsste usw., aber gemach, Herr Michel; der Mann meldete sich per Mail, und ich habe ihn angerufen und er teilte mir den heutigen Besichtigungstermin mit. Meine Chancen schienen ganz gut, weil es mit mir 5 Bewerber gab; in M hätten bei einer ähnlichen Wohnung, ich habe dergleichen erlebt, die Interessenten von der vierten Etage bis vor den Hauseingang Schlange gestanden, was mir als Absolvent der DaDaeR allerdings durchaus behagte, denn ich gehe immer mit gutem Beispiel hinterher.

Eine Sprungmarke??? – Wahrscheinlich… Die üblichen Zeichen gingen gestern schon auf dem Weg zu besagter Filiale los; ich bin zunächst zu Fuß gegangen, um, Überraschung, Zahlungsmittel zu sparen. Ich hätte auch wieder etwas riskieren müssen, denn ich würde zwar die Tickets für den Fernbus wahrscheinlich erstattet bekommen, denn die Bahn kann ich eh‘ vergessen in meiner Situation, aber erst in Wochen, und ich wäre jetzt erst einmal dergestalt blank gewesen, dass ich alle noch ausstehenden Zahlungen für diesen Monat nicht hätte tätigen können.

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Am Partnachplatz gibt es jetzt einen öffentlichen
Bücherschrank, enthaltend auch Zeitungen, hihi…

„Weil… nicht sein kann, was nicht sein darf“…

Das ist es, was ich meine… Ich bastele am Frühstückstisch herum (ich mache die ganze Woche Frühstücksmensch, damit ich nicht kochen brauche und weil junge Menschen früh nicht so hochkommen, und ich backe ja schon dauernd und bin daher schuld, dass Leute dicker werden, aber ich bin ja gern an allem schuld), und dabei wach-phantasiere ich vor mich hin („Kannst Du irgend etwas ganz machen, bei irgend etwas wirklich dabei sein; wo hast Du bloß immer Deine Gedanken; hör auf zu heulen, sonst kriegst Du eine geklatscht, dann hast Du einen Grund zum Heulen!“*), und zwar, wie ich in mein Blog schreibe, ich würde an mein Command Center in UDFy-38135539 schreiben, und in diesem Augenblick höre ich unten die Stimme eines Jungen, der übermütig ruft „Alf!“; mit anderen Worten meine (im doppeltem Sinne) „Höhenflüge“ sofort relativiert werden, indem man mir per Mental-Funk mitteilt, ich wäre nicht „Wash“ Washburne oder Major Tom, der wahrscheinlich inzwischen Lieutenant General oder im Ruhestand ist, sondern Alf, den ich übrigens nur vom Hörensagen und wenigen Minuten zufälligen Fernsehens kenne, aber macht ja nichts, kann alles befohlen werden, har har…

Und nun stelle man sich vor, solche Zufälle (?) passieren tausende Male in etlichen Jahren… C. G. Jung lesen, genau; ich ahne, was im Rotem Buch stehen könnte. Was soll man dazu sagen? – Am besten nichts, ich weiß…

* Wenn ich Kinder hätte, würde ich es genauso machen, trotz Lektüre der Niederschriften diverser Erziehungsgurus, die ohnehin, wie viele andere Größen, gerade vom Sockel geholt werden, siehe die „News“ zu Alice Miller, weil das Unbewusste stärker ist als das Bewusste, was aber überall geleugnet wird; da würde mir dann doch auch die Hand ausrutschen  und so weiter, und die ganze Scheiße würde wieder von vorn losgehen – nee, dann lieber verbiesterter Hagestolz!