Vereinzelt gibt es doch noch was Anderes als Apokalypse*

Opa ist gerührt, nicht geschüttelt, und will sich das Teil rein ziehen  schon allein deshalb, weil Master Oldman vermutlich wieder alle an die Wand spielt, und wenn ich nicht so faul, resigniert, depressiv, müde, alt usw. wäre, würde ich was dafür tun, dass diese(r) Roman(reihe) verfilmt würde, zumal diese Geschichte an den Plot  des eben oben vorgestellten Filmes erinnert; es scheint mir nicht nur grandios, sondern auch völlig von den üblichen Mustern der SF abweichend, in den Mittelpunkt der Handlung Kinder zu stellen, die sich gegen die sehr realistisch erscheinende, da aus Kostengründen drohende Auflösung einer Mars-Kolonie wehren, weil sie auf dem rotem Planeten geboren und aufgewachsen sind und ihn daher in gewissem Sinn und Maß als ihre Heimat ansehen.

Dann würde ich schließlich einen Blockbuster  über die Bewässerung der Sahara oder die Lösung des Welthungerproblems anleiern, mit Arni in der Hauptrolle; allein, es besteht kein Grund zur Beunruhigung, ich bin bereits in einer Einrichtung.

(… geh‘ lieber wieder arbeiten, Pennersieht nicht ein, dass er völlig unbegabt istsiehtasichwieda als Filmrehschissör, höhöhöwillnichabeitinn, weillan Wäpplock hat… schon gut, schon gut – das ergibt sich… ich mache nichts – mir geschieht alles…)

PS: Bla.

* Das Blöde ist eben, wie gesagt, dass die Apokalyptischler ihr Handwerk verstehen… Bla bla.

„Das Leben der Anderen“…

… ist eben kein Stasifilm, sondern ein Beitrag zum Thema „Ausschluss von Wirklichkeit“, über das der Philosoph Wolfgang Welsch ausführlich geschrieben hat, vorgeführt am zugegebenermaßen extrem zugespitzten Beispiel Stasi… Und weil ich gerade dabei bin – „Einer flog über das Kuckucksnest“  ist kein Film über Klapsmühlen, sondern ein Beitrag darüber, was passieren kann, wenn die klassische Einheit von Ort, Zeit und Handlung (nach Aristoteles) zu Ghettomacke und Lagerkoller eskaliert (korrekt, damit kenne ich mich aus), vor allem deshalb, weil überhaupt keine supervidierend-korrigierende demokratische Kontrolle von außen mehr stattfindet; dies vorgeführt am zugegebenermaßen extrem zugespitztem Beispiel Irrenhaus

(… warum auch oder gerade im 21. Jahrhundert diese katastrophal mittelalterliche Terminologie, „Irrenhaus“  usw…. weil es zur Sache geht und um die Wurst, nämlich um das, was den Menschen zum Menschen macht, die psychische Dynamik… und – nur nicht dran rühren; alle die ganz frühen Verletzungen und Kränkungen kämen wieder hoch… bla…)

Ich komme gerade jetzt drauf, weil ich ganz leichte Befürchtungen habe, dass man  (wie originell, hatten wir noch nicht!) wieder ein bisschen Stasi und Kuckucksnest in mich hinein deutet; ich fege immer unten vorm Haus, und ich bin ja 2008 im Haus der ewigen Kindheit völlig ausgetickt; außerdem schreibe ich auch gerade wieder Berichte.