„Kleines Haus am… äh… – auf dem Hinterhof…“

kleineshausaufdemhof

Bisschen sauer bin ich wirklich (bisschen schwanger, chch), dass in den vielen Monden, in denen ich in psycho- und sozialtherapeutischen Feldern leibhaftig erschienen bin, niemand mich darauf hingewiesen hat, dass betreutes Einzelwohnen nach meiner Vorgeschichte als Wohnungsirrer  eine ideale Lösung des Marginal-Personen-Unterbringungsproblems sein könnte, das in meiner Gestalt in die Kommunen poltert; es hätte da gar keiner kommen müssen, ein- oder zweimal die Woche oder alle zwei Wochen oder wie auch immer, um nach dem Rechten zu sehen, denn allein die Gewissheit, dass da wer wäre im Hintergrund, hätte eine gewisse „Landung“ bewirkt; wirklich da und zu Hause werde ich mich in diesem Leben eh‘ nicht mehr fühlen, aber das ist dann eben so…

Katzencontent

Schon des Öfteren habe ich daran gedacht (ich mache ja nichts – es denkt in mir!), einen Welttag der Welttage  vorzuschlagen; in meiner kleinen Welt war heute Katzentag, für eine halbe Stunde, und die graue Mieze ist mir noch etliche Meter hinterher gekommen; zusammenfassend lässt sich neuerlich sagen, ein Leben ohne Kater ist doof…

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(… dies betrifft eher die natürlichen Beißfeinde, rrrrr…)

Situationsspezifische und persönlichkeitsspezifische Erregung

Es tritt wer aus dem Haus und begegnet einem Tiger – erhöhter Puls usw. sind adäquat, weil der Situation entsprechend. Jemand ist 55 und begibt sich zweimal zu einem Termin in einem Wohn- und Gewerbegebiet, in dem er sich eigentlich auskennt, rennt auch beim zweitem Mal fast vorbei am Zielobjekt des Termins und ist noch dazu klitschnass, weil er falsch gefahren ist und daher wieder zu Fuß unbeschirmt Kilometer ableisten musste, und nun ist er stinkwütend auf sich selbst usw. – das ist persönlichkeitsspezifisch.

Leuchtet ein, oder? Immerhin aber bin ich angekommen und mir wurde gesagt, dass ich sehr viel reden würde, was mich sehr überrascht hat, denn ich habe kaum Kontaktangst, und jetzt bin ich auf einer Warteliste und somit quasi offiziell befugt, meiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen, nämlich Warten, aber das habe ich so hergestellt, so kennen wir das von Ihnen, bringen Sie das in die Gruppe

Bla. – Ich musste auch dieses Mal zum Ausgleich fotogräflich zu Gange sein; diese Fotos sind vom Giesinger Grünspitz, ehemals Gelände eines Kfz.-Händlers und jetzt eine Oase im mehrfachem Sinne und hoffentlich noch lange existent; das erste Bild zeigt einen entfernten Verwandten, der augen- bzw. brillenglasfällig auf Steampunk abfährt…

nashorn

gruenspitz1

gruenspitz2

Die Antwort ist…

antwort

Der Aufkleber fand sich auf einer der Brücken über der Partnach-Klamm (d. h., er fand sich nicht, ich habe ihn gefunden, aber „fand sich“ klingt literarischer).

gondel
Diesen Weg haben wir nicht benutzt…

kutsche
Diese Transportmöglichkeit auch nicht…

klamm1
… hier ging es lang…

klamm2
… und es war grandios…

Die Errichtung solcher Steinmännchen ist ein uraltes Ritual; ich habe ja einige unweit Eisenhüttenstadts gefunden und war verblüfft (was sich aber in keiner Weise nachteilig auswirkte); diese „Versammlung“ erblickt man einige Minuten Fußwegs hinter der Klamm…

mein_stein
… ich habe auch einen abgelegt…

traumhaus
Ein weiteres Traumhaus…

Träumen ist ja nicht verboten; das Haus steht vor dem Eingang zur Klamm und ist tatsächlich zu verpachten; wahrscheinlich gar nicht einmal sehr teuer, weil es schon deutlich ramponiert ist; dennoch und trotzdem sieht es cool aus, wie ich finde, falls das jemanden interessiert

noch_eines
… das ist wohl eher nicht zu verpachten…

kaffae
Verbesserung landessprachlicher Fertigkeiten im Vorübergehen…

von_oben
Immer noch sieht er vieles von oben herab…

Obwohl wir wirklich ganz nach oben nicht gegangen sind, aber bis zur Hälfte von oben (oder so ähnlich), und ich musste an die Lieblingsübung von Dr. Milton Erickson denken, und ich habe heute keine Knieschmerzen (die ich nicht ganz ungerechtfertigt befürchtet hatte); der Absturz, der nach dem Abstieg kam, war voll Psycho; wahrscheinlich konnte ich es wieder nicht ertragen, dass etwas gut war. „Absturz/ist ein bisschen wie Landen!“ (es muss niemand mitschunkeln…)

Was der Mensch wirklich braucht – ergibt sich oft von selbst…

Oder so ähnlich. Schon seit Monaten, spätestens seit meinem auto-aggressivem Versuch, mit der masochistischen Methode „Von Null auf Hundert nach jahrelanger Pause“  als Läufer wieder einzusteigen (worauf ich bemerken konnte und musste, was und wo der Innenmeniskus ist, weil der derart schmerzte, dass ich eine Spritze in ihn gespritzt bekam), spätestens also seit einigen Monden ist mir klar, dass es nicht mehr so weiter geht, denn ich trage jetzt 25 Kilo über dem Limit mit mir herum (und auch hier kommt immer wieder dieser Spruch „Man sieht es Dir gar nicht an!“), und… – überhaupt; nun aber hat es sich ergeben, dass ich mit einem wohnheimlichem Leid- und Streitgenossen immer längere Stadtmärsche unternehme, und kann ich denn noch nicht sagen, dass es gut ward, denn es ist der heutige erst der dritte Tag, an dem diese löblichen Leibesübungen in der Stadt statt hatten, aber mal kieken mitte Oogen im Kopp; natürlich wirkt hier jetzt wieder das Tonio-Kröger-Syndrom, ich habe es ausgesprochen, und was ausgesprochen ist, ist erledigt, und ich habe wieder alles kaputt gemacht, ach…

Bla. – Wie viele tausende Kilometer bin ich, ohne Übertreibung, schon gewandert in diesem meinem Leben, und bin gar nicht auf den Gedanken gekommen oder habe ihn nicht zugelassen, denn im Vorbewussten war er bestimmt schon halbgar halb klar halb da, dass man dergleichen ja nicht allein absolvieren müsste, und warum mache ich nicht überhaupt ’n Job draus und werde irgendwo Wanderführer, bla bla…

wepark
So sieht es jetzt im Westpark aus, mitten in der Stadt, quasi…

lawi
Natürlich ist das Riesenrad kein Agrarbau,
vielmehr ist der Fotograf Dilettant- bzw. onkel

wepawacht
Diese Westparkwächter hatte ich schon mal gepostet,
aber da ich dauernd meine Bloghäuser rückbaue, *hüstel*…

Nach wiederholtem… äh… – RÜCKBAU meiner Blog-Häuser wiedergefunden…

… habe ich nun auch die Website einer hohen und höchsten Stätte des Wissens fürwahr; vorzüglich des Merkens würdig dünken Uns diesbezüglich dieser Hinweis sowohl als auch die Email-Adresse des Bürgerdienstes (ganz unten).

Inzwischen gibt es auch in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, eine Universität, die sich in gewissem Sinn und Ausmaß als Nachfolgerin der Königsberger Alma Mater ansieht (im Vollzug persönlichkeits- und störungsspezifischen Missverständnisses des Begriffs „alma mater“ habe ich des Öfteren an einer Latex-Brust aus dem Sortiment des Hauses Uhse gesaugt); hier eine historische Ansicht besagter Bildungsstätte (im nächstem Leben geht’s anders lang!!!):

albertina_alt

Und, wie gleichfalls mehrfach bemerkt (man wiederholt sich im Alter, wie gleichfalls mehrfach bemerkt), ist einer meiner Traumberufe Vorsteherin eines Mädchenpensionats, *hüstel*…

Zschocksches Stift

© Gemeinfreie Ursprungsdateien der geposteten Bilder: Albertina und Zschocksches Stift.