… so was macht man nicht…


… ohne Quellenangabe posten, aber ich kichere mir schon seit Tagen Einen ab, falls das Jemanden interessiert (ich habe das Bild bei bzw. von Pinterest geleast, das wohl vor allem Frauen frequentieren, passt schon, *hüstel*); das mit der Mysophobie wusste ich nicht (H. H. war ja wohl weit mehr als „nur“ Herrenmagaziniker), und es stimmt mich freudig  (Mensch, Opa Ron, was biste wieder spritzig!), dass bei Wikipedia zuweilen denn doch züchoannalütisch gedacht wird… In diesem Sinne – alles Haschen nach Wind!

Klischee-Alarm! – In Island gibt es nicht nur Björk…

Um zu erwartende Einwände gleich zu entkräften in der geschickten Manier, die mir diesbezüglich eigen ist, *hüstel*, hier gleich die Anmerkung, dass ich Björk hammerstark finde, falls das Jemanden interessiert, und nicht nur, was die Musik angeht; niemand hat postmoderne Technik so einleuchtend erklärt wie sie. Gnihi.

Was mir, ohne Hintergedanken an Roman Herzog, einen Ruck  gegeben hat, waren diese Sätze bei Wikipedia, „Wir waren musikalisch vollkommen unbedarfte Amateure, die experimentierten und sich über jeden ungewöhnlichen Klang freuten. (…) So haben wir bewiesen, dass man kein ausgebildeter Musiker sein muss, um interessante Musik zu machen.“ (Quelle).

Im nächsten Leben werde ich auf keinen Fall wieder Spießer! – Wäre ja noch gelachter…

Was ich mir so einverleibe gegen mein humanontogenetisches Elend

War sie gemeint? Hallo, Weltgeistin? Offenbar habe ich seit meinem persönlichem Wendepunkt vor 31 Jahren bereits Schuldgefühle, wenn ich eine Frau auch nur sympathisch finde, worüber ich in der Fachliteratur nichts gefunden habe; auch hat sich mein Eindruck verstärkt, dass man ohne Hut oder Mütze kein Künstler ist, aber das natürlich wieder am Rande und nebenbei. – Das war der Traum zum Sonntag, meine zahlreichen Nichtleser; seit langem war dieser Effekt nicht so ausgeprägt, dass meine von wo auch immer gesendeten Träume tausendmal bunter und „echter“ sind als alles, oder jedenfalls fast alles, was ich bisher in dem Bereich erlebt habe, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre. Zwei Frauen fahren auf dem Fahrrad an mir vorbei, in Dirndln oder jedenfalls in bajuwarischer Stammestracht, wenn ich mich recht entsinne, und da ich im Traum witzig und originell bin, ist eine von Beiden die Bassistin der Landshapes, und sie sagt: „Finger weg!“

Jedenfalls finde ich dergleichen voll lustich, ejh, falls das Jemanden interessiert, und ich ziehe mir jetzt regelmäßig ein paar solche Teile rein; ist ja besser, als etwa im „Hirsch“ oder im „Schwan“ abzuhängen, hihi; ich hatte bereits an anderer Stelle geflissentlich eingeflochten, dass ich allein deshalb kein Kabarett mache, weil das Fach der komischen Alten überall besetzt ist.

***

In der Nacht zum 05.09. aber wurde mir geträumt, dass ich eine Neubauwohnung zugewiesen bekommen hätte; symbolische Wunscherfüllung für von Störungen des schizoformen Spektrums Betroffene, gewiss, aber die Atmosphäre war sehr realitätsnah, weil das alte Kind Ron in der Wohnung extrem fremdelte. Zudem wurde die Wohnung von Wassermassen überflutet, deren Ursprung unklar bleibt, und derartige Wassereinbrüche können Hinweise des dreimal vermaledeiten Unbewussten auf drohende psychotische Episoden sein. Ich versuche, mit einem großem Straßenbesen das bis kurz unter meine Knie stehende Wasser aus der Wohnung zu kehren, wobei ich feststelle, dass die Wohnung über einen sehr großen Balkon verfügt, von dem aus ich auf eine große Baustelle sehe, die allerdings atmosphärisch eher hoffnungsfroh wirkt.

So vergehen die Nächte, die auf Erden mir gegeben sind, und Opa musste einfach wieder petzen…

Bla.

… und dass ich nicht auf den 11.09. eingegangen bin, war Absicht…

(… warum ich vielleicht echt anfangen sollte, paar Cents zurückzulegen…)

… stattdessen erliegt Herr Koske wieder seinem Hang zum Eskapismus. Aber! Ist! Das! Schööön! – Man wird das ja wohl noch sagen dürfen

PS: Falls jemand die hier niedergeschriebene Niederschrift liest – es lohnt sich unbedingt, rein zu sehen bei Amanita-Design.

MAGIX MUSIC MAKER kriege ich unter Win 10 nicht hin, aber ich schenke mir das Teil selbst nachträglich zum Geburtstag, und übrigens hat mir die Schwester vorhin nachträglich gratuliert – zum Achtzehnten, chch. Die hat es kapiert; „Opa Ron“  hat nichts mit „sekundärem Krankheitsgewinn“  und „Rentenbegehren“  usw. zu tun, vielmehr das etwas sein soll (nein, ich bin nicht größenwahnsinnig und ich will auch nicht Rapper werden) wie Prinz Pi oder Animus oder Frauenarzt. Tandaradei!

(… es weiß mal wieder was…)

Mehrfach habe ich versucht, mit Leuten darüber zu reden, von denen anzunehmen, dass sie sich mit so was auskennen  würden, keineswegs unrealistisch erscheinen dürfte, aber… – ach… Bei einem Befragtem wusste ich nicht recht, ob da nun die Persönlichkeitsstörung, die psychotische Störung oder die geflissentliche Einnahme mental illuminierender Substanzen wirkte, oder alles zusammen, denn der Mann verstieg sich dann gar zu Aussagen etwa des Inhalts, Schneerson wäre ein jüdischer Faschist usw., was ich gar nicht vorrangig als Vorwurf anbringe, denn, korrekt, jeder hat die Freunde, die er verdient, und, richtig, deshalb habe ich eher keine, *hüstel*…

Was ich sagen will (ich kann mich nicht so ausdrücken, wir hatten im Osten zu wenig Buchstaben), ist, dass ich immer wieder überrascht bin, von drei Strömungen oder Richtungen oder was auch immer des Judentums zu hören oder zu lesen, orthodox, konservativ und liberal; es gibt aber noch eine vierte Richtung oder Strömung, den Rekonstruktionismus, und dazu findet man dann etwa Folgendes…

Diese kleinste innerjüdische Bewegung wurde in den 20iger Jahren dieses Jahrhunderts von Mordechai Kaplan in den Vereinigten Staaten ins Leben gerufen und als Ergänzung zur konservativen Bewegung gedacht. Seine Philosophie weist die Idee eines übernatürlichen g-ttlichen Wesens zurück. Er versteht G-tt stattdessen als Macht, Energie oder Prozessgeschehen, das die Summe aller positiven Kräfte ist, die Leben ermöglichen und entfalten. (Quelle, die Hervorhebung durch Fettdruck erfolgte koskatöricht)

Das finde ich mindestens sehr interessant, und ist das nicht eine coole Formulierung, „mindestens sehr interessant“, die hat doch voll was Literarisches, nicht wahr, wie ich überhaupt glaube, dass womöglich mit verschiedenen Bezeichnungen wie Chi, Prana, Voodoo, Orgon, Jahwe, Heiliger Geist, morphisches Feld usw. usw. usf. vielleicht dasselbe gemeint sein könnte; und nicht, dass ich mir einbilde, als Erster diesen Gedanken gehabt zu haben, vielmehr wollte ich andeuten, dass er auch mir gekommen wäre, so dass ich für den Fall, dass es dieses Große Klassenbuch  gibt, um den geflissentlichen Eintrag eines transzendenten Bienchens bitten möchte und hiermit auch bitte…

bienchen
© Die Ursprungsdatei des Bildes ist gemeinfrei.

*Hüstel*… – Es besteht kein Grund zur Beunruhigung, ich bin Theoretiker, wie schon ein supercooles Frollein Jugendfreundin 1984 im Hirschkindergarten anmerkte, rote Haare bis unter das Steißbein*, wir berichteten mitteloft; allein, hiermit hätte ich nun etwas aufgeschrieben, das mir auch bereits wieder seit Längerem durch die Gehirngänge schlurft (man schlurft, altersbedingt)…

* „Wozu brauchst Du den Beißstein?“ – „Ich sah ihr auf das Steißbein!“… äh… – sorry!

Ich habe schon immer vermutet, dass ich ’n guten Neandertaler abgeben würde…

neandertaler

Dass der Neandertaler vornehmlich vegetarisch lebte, hätte ich eigentlich wissen müssen; der von mir noch gar nicht oft genug erwähnte Obermeister Lem hat das in einem der, muahaha, „Reiseberichte“ seiner „Sterntagebücher“  wähnt. Ijon Tichy, der „Reisende“, steht vor einem Gremium, das die Aufnahme der Erde in eine Art intergalaktische EU entscheiden soll, den Namen dieses Mega-Clubs habe ich vergessen, und es werden nun die Gutachten von Sachverständigen in Sachen Erde vorgetragen, und zwar mit niederschmetterndem Ergebnis. Beispielsweise diese verheerenden Zyklen, „Jahreszeiten“ genannt – wie soll dabei eine vernunftbegabte Art entstehen?! Dann auch der Hinweis, dass der homo sapiens unter anderem den Neandertaler verdrängt hätte; einen friedliebenden Bürger, den Künsten zugeneigt und sich vornehmlich von Pflanzen ernährend…