Dicht daneben ist auch vorbei

Heute Nacht wurde mir wieder, ich muss einfach petzen, sorry, wild und durcheinander eine „Prüfung“ nach der anderen geträumt, eine „Sprungmarke“ nach der anderen präsentiert usw., und wie gesagt, geht das seit 30 Jahren, man gewöhnt sich an alles, und ich frage mich immer öfter, ob ich noch checke, wer da was wie und warum macht, bevor dieser knochige Geselle mit dem historischem Handerntegerät für Gras und Getreide an meinem letztem Lotterbette lauernd kauert; korrekt, eine meiner Lieblingsformulierungen, ich kann sie mir nicht verkneifen; vergib mir, herbe Dame Welt.

Es kam da was, und das war eine der klarsten Traumsequenzen überhaupt, mit „Strobel“  oder „Strobl“; ich habe den Namen irgendwo gelesen, recht deutlich, wie gesagt; ich kenne aber in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, niemandem mit diesem Namen.

Nun war ich heute bei Frau Doktor; Milz bisschen größer, Leukozyten-Dingens sogar bisschen besser geworden, insgesamt Blut vorhanden; das mit der Leukämie ist natürlich Unfug, ich habe einfach blaues Blut; wie mehrfach bemerkt, bin ich eigentlich aus hohem Hause und in der Wiege vertauscht worden.

Danach aber habe ich, weil ich gerade so schön in Schwung war und die üblichen kindisch kindlichen Verlassenheits- und Depersonalisationsgefühle auszubleiben schienen, einige Erledigungen erledigt, ganz allein in der großen Welt da draußen, Wahnsinn. Unter anderem habe ich einen ehemaligen wohnheimlichen Mitbewohner besucht, der am selben Tag wie ich gekommen ist, im Dezember eine Wohnung bekommt und zwischendurch in einer WG einer der vielen Trägervereine in M wohnt; wie so oft ein „normales“ Haus, in dem in einigen Wohnungen die Zimmer vermietet werden; allerdings sieht die Gegend erfreulich x-bergig aus, yeah. Ich habe das Haus gefunden, nach einigem umher Irren, wie sollte es anders sein, und zunächst habe ich den Namen des Gesuchten nicht am Klingelschild gefunden, dafür aber zweimal „Strobl“  oder „Strobel“, und natürlich ist mir hinterher eingefallen, Trepverter, dass ich den fatalen Fakt hätte fotografisch ablichten sollen.

Es gibt keine Erklärung, es gibt in der Tat Dinge zwischen Penis und Vagina, von denen sich unsere Spermien nichts träumen lassen, frei nach Shakespeare; das ist dieser englische Getränkegroßhändler, Shakes and Beers, Ihr wisst schon; auf zur nächsten Runde…

Das war aber dieses Mal ganz dicht, fast hätte es geklappt und die Kongruenz von Traumbild und Bild in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, wäre eingetreten, aber wie lange dauert das denn nun noch? Liebe Weltgeistin, oder wer oder was auch immer, synchronisiere bitte die Schwingungen, oder was auch immer, und lass mich endlich ankommen und landen! Amen! Opa is‘ müde…